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G-BA Nutzenbewertung 2016: Saxagliptin/Metformin bei Typ-2-Diabetes

G-BAAllgemeinmedizin3. Juli 2026
KI-generierte Zusammenfassung|Basiert auf G-BA Leitlinie|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Wichtigste Änderungen

  • Bewertung der Fixkombination Saxagliptin/Metformin (Komboglyze®) anstelle der reinen Monosubstanz Saxagliptin (Onglyza®).
  • Spezifizierung der Indikation als Ergänzung zur maximal verträglichen Metformin-Dosis.
  • Zulassung als direkter Ersatz für Patienten, die bereits Saxagliptin und Metformin als separate Tabletten einnehmen.
  • Konkretisierung der Dreifachtherapien in Kombination mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen.

Was hat sich geändert?

Das Nutzenbewertungsverfahren von 2013 für den Einzelwirkstoff Saxagliptin (Onglyza®) wurde nach Fristablauf aufgehoben und durch die Neubewertung 2016 für die Fixkombination Saxagliptin/Metformin (Komboglyze®) ersetzt. Der Fokus der Bewertung liegt nun explizit auf der Kombinationstherapie bei Patienten, die mit Metformin allein nicht ausreichend eingestellt sind oder bereits beide Wirkstoffe separat erhalten.

Neue Empfehlungen im Detail

Die Anwendungsgebiete wurden spezifisch auf die Fixkombination angepasst. Die Therapie ist weiterhin als Ergänzung zu Diät und Bewegung indiziert.

AspektBisher (Saxagliptin 2013)Neu (Saxagliptin/Metformin 2016)
PräparatMonopräparat (Onglyza®)Fixkombination (Komboglyze®)
ZweifachtherapieSaxagliptin + Metformin (separat)Fixkombination bei unzureichender Metformin-Wirkung oder als Ersatz für separate Tabletten
Dreifachtherapie (Sulfonylharnstoff)Saxagliptin + Metformin + SulfonylharnstoffFixkombination + Sulfonylharnstoff bei unzureichender Wirkung von Metformin + Sulfonylharnstoff
Kombination mit InsulinSaxagliptin + Insulin (+/- Metformin)Fixkombination + Insulin bei unzureichender Wirkung von Insulin + Metformin

Wichtig: Die Fixkombination richtet sich explizit an Patienten, die bereits die maximal verträgliche Dosis von Metformin erhalten und damit keine ausreichende Blutzuckerkontrolle erreichen.

Was bleibt gleich?

Die grundlegende therapeutische Strategie bleibt erhalten: Saxagliptin wird weiterhin als Zusatztherapie (Zwei- oder Dreifachkombination) eingesetzt, wenn Basistherapien wie Diät, Bewegung und Metformin (bzw. Insulin oder Sulfonylharnstoffe) den Blutzucker nicht ausreichend senken. Das zugelassene Anwendungsalter bleibt bei erwachsenen Patienten ab 18 Jahren.

💡

Praxis-Tipp

Für Patienten, die bereits Saxagliptin und Metformin als separate Tabletten einnehmen, kann nun direkt die Fixkombination (Komboglyze®) verordnet werden, was die Tablettenlast im Alltag reduziert.

Häufig gestellte Fragen

Für erwachsene Typ-2-Diabetiker, die mit der maximal verträglichen Metformin-Dosis nicht ausreichend kontrolliert sind oder bereits beide Wirkstoffe als separate Tabletten einnehmen.
Ja, als Dreifach-Kombinationstherapie, wenn Insulin und Metformin allein den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren.
Ja, wenn die maximal verträgliche Dosis von Metformin und dem Sulfonylharnstoff keine ausreichende Blutzuckerkontrolle erzielt.

KI-generierte Zusammenfassung basierend auf Inhalten von G-BA. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Originaldokument ansehen