BfArM2018

Thiopental: Indikation und Anwendungseinschränkungen

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf einem Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2018. Da der Quelltext sehr kurz ist, wurden allgemeine medizinische Hintergrundinformationen zur Einordnung ergänzt.

Thiopental ist ein kurzwirksames Barbiturat, das in der klinischen Praxis typischerweise zur Narkoseeinleitung, zur Behandlung eines Status epilepticus oder zur Senkung eines erhöhten Hirndrucks eingesetzt wird.

Die Inresa Arzneimittel GmbH informierte in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Tübingen über wichtige Einschränkungen bezüglich der Anwendung und des Vertriebs spezifischer Thiopental-Präparate. Rote-Hand-Briefe mit derartigen Vertriebs- und Anwendungseinschränkungen werden in der Regel herausgegeben, um auf sicherheitsrelevante Aspekte wie potenzielle Qualitätsmängel, Verunreinigungen oder Lieferengpässe zu reagieren, auch wenn das vorliegende Kurzdokument den genauen Auslöser nicht explizit benennt.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende zentrale Maßnahmen für die betroffenen Präparate:

Anwendungseinschränkung

Es wird eine vorsorgliche Einschränkung der Anwendung kommuniziert. Laut Dokument darf der Einsatz der betroffenen Thiopental-Präparate nur noch bei strenger Indikationsstellung erfolgen.

Vertriebseinschränkung

Zusätzlich wurde eine Vertriebseinschränkung für die genannten Produkte erlassen. Die Abgabe ist demnach strikt auf Krankenhäuser und Kliniken beschränkt.

Dosierung

Die Einschränkungen des Rote-Hand-Briefs beziehen sich auf folgende spezifische Präparate und Dosierungen:

PräparatenameWirkstoffDosierung / Darreichungsform
Thiopental InresaThiopental0,5 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Thiopental InresaThiopental1,0 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
TrapanalThiopental0,5 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass die betroffenen Thiopental-Präparate ausschließlich im klinischen Setting (Krankenhäuser und Kliniken) und nur bei strenger Indikationsstellung angewendet werden dürfen.

Häufig gestellte Fragen

Laut BfArM betrifft die Meldung die Produkte Thiopental Inresa (0,5 g und 1,0 g) sowie Trapanal (0,5 g). Es handelt sich jeweils um Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.

Es wurde eine strikte Vertriebseinschränkung erlassen. Die Abgabe der genannten Präparate ist ausschließlich auf Krankenhäuser und Kliniken beschränkt.

Ja, das Dokument fordert eine vorsorgliche Einschränkung der Anwendung. Der Einsatz darf nur noch bei strenger Indikationsstellung erfolgen.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Thiopental Inresa 0,5 g / 1,0 g und Trapanal 0,5 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung (BfArM, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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