StatPearls2026

Verbrennungsklassifikation: StatPearls Leitlinie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die StatPearls-Zusammenfassung beschreibt die Einteilung und Erstbeurteilung von Verbrennungen. Die Schwere einer Verbrennung hängt von Faktoren wie Temperatur, Einwirkzeit, betroffener Körperoberfläche und Begleiterkrankungen ab.

Für eine korrekte Beurteilung der Verbrennungstiefe ist die Kenntnis der Hautanatomie essenziell. Die Haut besteht aus der schützenden Epidermis und der darunterliegenden Dermis, die für Elastizität und Festigkeit sorgt.

Eine präzise Klassifikation ist laut Quelle entscheidend, um die optimale Behandlung zu bestimmen und eine genaue Prognose zu stellen. Komplikationen wie Infektionen oder hypertrophe Narben können durch eine adäquate Einschätzung minimiert werden.

Empfehlungen

Die StatPearls-Zusammenfassung formuliert folgende Kriterien zur Beurteilung und Klassifikation von Verbrennungen:

Beurteilung der Verbrennungstiefe

Laut Quelle wird empfohlen, die Tiefe anhand von vier essenziellen Komponenten zu evaluieren: Aussehen, Abblassen auf Druck, Schmerz und Sensibilität.

Die Einteilung der Verbrennungstiefe erfolgt in vier Stufen:

GradBetroffene SchichtKlinisches BildSchmerzHeilung
Oberflächlich (1. Grad)Nur EpidermisRosa bis rot, trocken, keine BlasenMäßig schmerzhaft5-10 Tage, narbenfrei
Oberflächlich teildick (2. Grad)Oberflächliche DermisBlasen, Wundgrund rot/rosa, blässt auf Druck abSchmerzhaft2-3 Wochen, minimale Narben
Tief teildick (2. Grad)Tiefe retikuläre DermisBlasen, Wundgrund meliert, blässt träge abMinimal (nur bei tiefem Druck)Länger, Narbenbildung unvermeidlich
Volldick (3. Grad)Epidermis, Dermis, SubkutisLederartig, steif, trocken, kein AbblassenKeine Sensibilität oder Schmerzen>8 Wochen, erfordert Operation

Berechnung der Körperoberfläche (TBSA)

Zur Berechnung der betroffenen Gesamtkörperoberfläche (TBSA) nennt die Quelle Methoden wie die Neunerregel, das Lund-Browder-Diagramm und die Handflächenregel.

Es wird explizit betont, dass oberflächliche Verbrennungen (1. Grad) nicht in die TBSA-Berechnung einfließen.

Verlegung in ein Verbrennungszentrum

Gemäß den Kriterien der American Burn Association (ABA) wird eine Verlegung unter anderem in folgenden Fällen empfohlen:

  • Verbrennungen an Gesicht, Händen, Füßen, Genitalien oder Perineum

  • Jegliche volldicke Verbrennungen (3. Grad)

  • Chemische oder elektrische Verbrennungen sowie Inhalationstraumata

  • Betroffene Körperoberfläche (TBSA) von über 10 %

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💡Praxis-Tipp

Die Quelle weist darauf hin, dass oberflächliche Verbrennungen (1. Grad) bei der Berechnung der betroffenen Gesamtkörperoberfläche (TBSA) nicht berücksichtigt werden. Zudem wird betont, dass tief teildicke und volldicke Verbrennungen oft mit einer reduzierten oder fehlenden Schmerzwahrnehmung einhergehen, was bei der klinischen Einschätzung der Schwere nicht als Zeichen einer leichten Verletzung fehlinterpretiert werden darf.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls heilen oberflächliche Verbrennungen (1. Grad), die nur die Epidermis betreffen, innerhalb von 5 bis 10 Tagen. Eine Narbenbildung tritt dabei in der Regel nicht auf.

Die Leitlinie empfiehlt eine Verlegung unter anderem bei einer betroffenen Körperoberfläche von über 10 Prozent sowie bei Verbrennungen dritten Grades. Auch Verletzungen an sensiblen Bereichen wie Gesicht, Händen, Füßen oder Genitalien erfordern eine spezialisierte Behandlung.

Oberflächlich teildicke Verbrennungen blassen auf Druck gut ab und sind sehr schmerzhaft. Tiefe teildicke Verbrennungen blassen hingegen nur träge ab und verursachen laut Quelle nur bei tiefem Druck minimale Schmerzen.

Die Quelle nennt die Neunerregel, das Lund-Browder-Diagramm und die Handflächenregel als gängige Methoden zur Bestimmung der TBSA. Oberflächliche Verbrennungen werden bei diesen Berechnungen nicht mitgezählt.

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Quelle: StatPearls: Burn Classification (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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