STIKO-Impfempfehlung: Röteln (RKI-Übersicht)
📋Auf einen Blick
- •Die STIKO und das RKI stellen umfassende Informationsmaterialien zur Röteln-Impfung bereit (Stand 29.10.2024).
- •Für die Patientenaufklärung wird auf die mehrsprachigen Informationen zur MMR-Impfung verwiesen.
- •Spezifische Leitfäden existieren für Frauen im gebärfähigen Alter sowie für Patienten mit Immundefizienz.
Hintergrund
Die Ständige Impfkommission (STIKO) und das Robert Koch-Institut (RKI) bieten eine zentrale Übersicht zu den Empfehlungen der Schutzimpfung gegen Röteln (Stand: 29.10.2024). Die Äußerungen der STIKO werden durch spezifische Informationen des RKI, insbesondere durch Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), ergänzt.
Verfügbare Informationsangebote
Das RKI bündelt verschiedene Dokumente und Leitfäden zur Röteln-Impfung, die für den klinischen Alltag relevant sind:
| Kategorie | Verfügbare Dokumente und Themen |
|---|---|
| Allgemeine Aufklärung | FAQ zur Röteln-Impfung, mehrsprachige Aufklärungsinformationen zur MMR-Impfung |
| Klinik & Diagnostik | RKI-Ratgeber zu Röteln (2021), FAQ des Nationalen Referenzzentrums für MMR zur Röteln-Immunität und -Diagnostik |
| Spezielle Patientengruppen | Vorgehen bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Vermeidung von Röteln in der Schwangerschaft, Impfen bei Immundefizienz |
Epidemiologie und Impfquoten
Zur Überwachung der Röteln-Elimination und der Durchimpfungsrate verweist das RKI auf mehrere Überwachungssysteme:
- VacMap: Dashboard zum Impfgeschehen in Deutschland
- KV-Impfsurveillance: Jährlich aktualisierte Impfquoten ausgewählter Schutzimpfungen
- Schuleingangsuntersuchung: Jährlich aktualisierte Impfquoten bei Kindern
Zudem wird die Arbeit der Nationalen Verifizierungskommission Masern/Röteln beim RKI hervorgehoben, welche das Ziel der vollständigen Elimination von Masern und Röteln in Deutschland verfolgt.
💡Praxis-Tipp
Nutzen Sie für die Patientenaufklärung die vom RKI bereitgestellten mehrsprachigen Aufklärungsinformationen zur MMR-Impfung und beachten Sie das spezifische Vorgehen bei Frauen im gebärfähigen Alter.