G-BA2019

Gilteritinib: Therapie bei AML mit FLT3-Mutation

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine maligne Erkrankung des blutbildenden Systems. Bei einem Teil der Betroffenen liegt eine Mutation im FLT3-Gen vor, welche die Prognose und das Ansprechen auf Therapien maßgeblich beeinflusst.

Gilteritinib (Handelsname Xospata) ist ein zielgerichteter Wirkstoff, der für die Behandlung dieser spezifischen Subgruppe entwickelt wurde. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur frühen Nutzenbewertung nach § 35a SGB V aus dem Jahr 2020.

Da der Quelltext primär Verfahrensdaten enthält, beschränkt sich diese Übersicht auf die formalen Rahmenbedingungen und die Indikationsstellung des Beschlusses.

Empfehlungen

Die vorliegenden Dokumente des G-BA beschreiben das formale Nutzenbewertungsverfahren für Gilteritinib.

Anwendungsgebiet

Laut G-BA-Beschluss bezieht sich die Bewertung auf folgende spezifische Indikation:

  • Akute myeloische Leukämie (AML)

  • Vorliegen einer FLT3-Mutation

  • Rezidivierter oder refraktärer Krankheitsverlauf

Nutzenbewertung und Orphan-Drug-Status

Das Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V wurde am 14.05.2020 mit einem Beschluss zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (Anlage XII) abgeschlossen. Für die Bewertung gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Der Wirkstoff ist formal als Orphan Drug (Arzneimittel zur Behandlung eines seltenen Leidens) eingestuft.

  • Bei Orphan Drugs gilt ein Zusatznutzen durch die Marktzulassung gesetzlich bereits als belegt.

  • Die vorliegende administrative Quelle quantifiziert das genaue Ausmaß dieses Zusatznutzens nicht explizit, sondern verweist für die tragenden Gründe auf die entsprechenden Volltextdokumente.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass Gilteritinib den formalen Status eines Orphan Drugs besitzt, wodurch ein Zusatznutzen im G-BA-Verfahren für die genannte Indikation grundsätzlich als belegt gilt.

Häufig gestellte Fragen

Die Bewertung bezieht sich auf die rezidivierte oder refraktäre akute myeloische Leukämie (AML) mit einer nachgewiesenen FLT3-Mutation.

Der Wirkstoff wird als Orphan Drug eingestuft. Dies kennzeichnet ein Arzneimittel zur Behandlung eines seltenen Leidens.

Der finale Beschluss zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (Anlage XII) trat am 14.05.2020 in Kraft.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Gilteritinib (Akute myeloische Leukämie, FLT3-Mutation) (G-BA, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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