Embryotox (Charite Berlin)Expertenkonsens2026GynäkologieGeburtshilfeAllgemeinmedizinAsthmamittel

Salbutamol in Schwangerschaft & Stillzeit | Embryotox

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Embryotox (Charite Berlin) (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Salbutamol ist ein Beta-2-Sympathomimetikum und wird als Asthmamittel (Reliever) eingesetzt. Laut dem Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie (Embryotox) der Charité Berlin stellt unkontrolliertes Asthma in der Schwangerschaft ein größeres Risiko für Mutter und Kind dar als die medikamentöse Behandlung. Daher wird eine adäquate Asthmakontrolle als essenziell beschrieben.

Empfehlungen

Gemäß der Embryotox-Einstufung gilt Salbutamol als sicher und ist das Mittel der Wahl unter den Relievern in der Schwangerschaft.

1. Trimenon (SSW 1-12)

Die Anwendung wird als sicher eingestuft. Bei inhalativer Gabe kommt es laut Embryotox nur zu einer minimalen systemischen Aufnahme.

2. Trimenon (SSW 13-27)

Die Leitlinie bewertet Salbutamol in allen Trimestern als sicher.

3. Trimenon (SSW 28-40)

Auch im letzten Schwangerschaftsdrittel ist die Anwendung sicher. Die Experten weisen darauf hin, dass der Wirkstoff in dieser Phase auch intravenös als Tokolytikum eingesetzt wird.

Stillzeit

Salbutamol ist laut Expertenkonsens mit dem Stillen kompatibel.

Monitoring

Es wird eine regelmäßige Überprüfung der Asthmakontrolle (PEF, Symptomkontrolle) empfohlen.

Kontraindikationen

Die Embryotox-Empfehlungen sprechen eine deutliche Warnung davor aus, die Asthma-Therapie während der Schwangerschaft zu reduzieren. Ein unkontrolliertes Asthma wird als größeres Risiko eingestuft als die Medikation selbst.

Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Laut Embryotox-Expertenkonsens ist bei der Behandlung von Asthma in der Schwangerschaft darauf zu achten, die etablierte Asthma-Therapie nicht zu reduzieren, da inhalative Beta-2-Agonisten als sicher gelten.

Häufig gestellte Fragen

Ja, laut Embryotox ist Salbutamol im 1. Trimenon sicher und gilt als Mittel der Wahl als Reliever.

Gemäß den Empfehlungen der Charité Berlin ist die Anwendung von Salbutamol mit dem Stillen kompatibel.

Die Experten warnen ausdrücklich davor, die Asthma-Therapie in der Schwangerschaft zu reduzieren, da unkontrolliertes Asthma ein größeres Risiko darstellt als die Medikation.

Nach Angaben von Embryotox kommt es bei der inhalativen Anwendung von Salbutamol nur zu einer minimalen systemischen Aufnahme.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Embryotox: Salbutamol - Schwangerschaft/Stillzeit (Embryotox (Charite Berlin), 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien