StatPearls2026

Cotrimoxazol (TMP-SMX): Dosierung und Indikationen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Trimethoprim/Sulfamethoxazol (TMP-SMX), auch als Cotrimoxazol bekannt, ist ein kostengünstiges und breit eingesetztes Antibiotikum. Laut der StatPearls-Zusammenfassung wird es zur Behandlung und Prophylaxe zahlreicher bakterieller Infektionen verwendet.

Die Kombination der beiden Wirkstoffe erzeugt einen synergistischen Anti-Folat-Effekt. Sulfamethoxazol hemmt die Dihydropteroat-Synthase, während Trimethoprim die Dihydrofolat-Reduktase blockiert.

Durch diese doppelte Blockade der bakteriellen Nukleinsäure- und Proteinsynthese wirkt das Medikament bakterizid. Das Verhältnis der Wirkstoffe in der Tablette beträgt 1:5, was im Blutkreislauf zu einer optimalen synergistischen Konzentration von 1:20 führt.

Empfehlungen

Die StatPearls-Zusammenfassung beschreibt verschiedene Anwendungsbereiche und Überwachungsstrategien für Cotrimoxazol.

Zugelassene Indikationen (FDA)

Laut Quelle wird der Einsatz unter anderem für folgende Erkrankungen empfohlen:

  • Akute infektiöse Exazerbationen einer chronischen Bronchitis

  • Otitis media (ausschließlich in der Pädiatrie)

  • Reisediarrhö (Therapie und Prophylaxe)

  • Harnwegsinfektionen und Shigellose

  • Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie (PJP/PCP) zur Prophylaxe und Therapie

  • Toxoplasmose zur Prophylaxe und Therapie

Off-Label-Use

Zusätzlich listet der Text nicht-FDA-zugelassene Indikationen auf. Dazu gehören unter anderem:

  • Prophylaxe bei HIV-infizierten Personen

  • Infektionen durch Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA)

  • Akne vulgaris, Listeriose und ambulant erworbene Pneumonien

Monitoring und Überwachung

Bei der Einleitung einer Therapie wird laut Text bei bestimmten Risikogruppen eine engmaschige Überwachung empfohlen. Dies betrifft insbesondere Personen mit Nierenfunktionseinschränkungen oder Begleitmedikationen, die den Kaliumhaushalt beeinflussen.

Es wird empfohlen, folgende Parameter regelmäßig zu kontrollieren:

  • Blut-Harnstoff-Stickstoff (BUN) und Serumkreatinin als Ausgangswerte

  • Großes Blutbild (CBC)

  • Elektrolyte, insbesondere Kalium

Dosierung

Die Dosierung erfolgt laut StatPearls idealerweise oral mit ausreichend Wasser (mindestens 240 ml). Für Kinder ab 2 Monaten muss die Dosis gewichtsadaptiert berechnet werden.

Standarddosierungen für Erwachsene

IndikationDosierung (Sulfamethoxazol / Trimethoprim)Dauer
Bakterielle Standardinfektionen800 mg / 160 mg alle 12 Stunden10 bis 14 Tage
Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie (Therapie)75-100 mg/kg SMX und 15-20 mg/kg TMP täglich14 bis 21 Tage
Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie (Prophylaxe)800 mg / 160 mg einmal täglichDauerhaft
Reisediarrhö800 mg / 160 mg alle 12 Stunden5 Tage
Shigellose800 mg / 160 mg alle 12 Stunden5 Tage
Pyelonephritis800 mg / 160 mg alle 12 Stunden14 Tage
Chronische Prostatitis800 mg / 160 mg alle 12 Stunden2 bis 3 Monate

Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz

Kreatinin-Clearance (CrCl)Dosisanpassung
> 30 ml/minKeine Anpassung erforderlich
15 bis 30 ml/minReduktion der Dosis um 50 %
< 15 ml/minAnwendung wird nicht empfohlen

Kontraindikationen

Die StatPearls-Zusammenfassung nennt folgende absolute Kontraindikationen für die Gabe von Trimethoprim/Sulfamethoxazol:

  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder eine bekannte Sulfa-Allergie

  • Schwangerschaft (FDA-Kategorie D), da die Hemmung der Folatsynthese zu Neuralrohrdefekten führen kann

  • Leberschäden, Ikterus und Leberversagen

  • Hämatologische Erkrankungen

  • Schwere Niereninsuffizienz

  • Neugeborene unter 6 Wochen

Zudem wird vor schweren Nebenwirkungen wie dem Stevens-Johnson-Syndrom, Agranulozytose und Hepatotoxizität gewarnt. Bei Personen mit einem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) kann es laut Text zu einer hämolytischen Anämie kommen.

Es wird auf zahlreiche Wechselwirkungen hingewiesen. Insbesondere bei der gleichzeitigen Gabe von ACE-Hemmern oder Spironolacton besteht das Risiko einer Hyperkaliämie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut der StatPearls-Zusammenfassung stellt die gleichzeitige Gabe von Cotrimoxazol und ACE-Hemmern oder Spironolacton ein erhebliches Risiko für eine Hyperkaliämie dar. Es wird empfohlen, bei diesen Kombinationen sowie bei vorbestehender Niereninsuffizienz die Elektrolyte engmaschig zu überwachen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bei einem unerkannten G6PD-Mangel eine schwere hämolytische Anämie auftreten kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls muss die Dosis bei einer Kreatinin-Clearance von 15 bis 30 ml/min um 50 Prozent reduziert werden. Bei einer Clearance von unter 15 ml/min wird von der Anwendung abgeraten.

Die Leitlinie stuft das Medikament in die FDA-Schwangerschaftskategorie D ein und kontraindiziert die Gabe. Es wird gewarnt, dass die Hemmung der Folatsynthese zu schweren Fehlbildungen wie Neuralrohrdefekten führen kann.

Der Text gibt an, dass die Anwendung bei Neugeborenen unter 6 Wochen kontraindiziert ist. Generell wird die Gabe erst für Kinder ab einem Alter von 2 Monaten empfohlen, wobei die Dosis gewichtsadaptiert berechnet werden muss.

Für Erwachsene mit einer Pyelonephritis wird laut Quelle eine Tablette mit 800 mg Sulfamethoxazol und 160 mg Trimethoprim alle 12 Stunden empfohlen. Die Therapiedauer beträgt in diesem Fall 14 Tage.

Es wird empfohlen, bei Risikopatienten ein großes Blutbild, die Nierenwerte (BUN, Kreatinin) sowie die Elektrolyte zu überwachen. Dies gilt laut StatPearls insbesondere bei Nierenfunktionseinschränkungen oder der Einnahme von kaliumbeeinflussenden Medikamenten.

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Quelle: StatPearls: Trimethoprim Sulfamethoxazole (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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