StatPearls2026

Cor Pulmonale: Diagnostik und Leitlinien-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die StatPearls-Übersicht definiert das Cor Pulmonale als eine strukturelle und funktionelle Veränderung des rechten Ventrikels (RV), wie beispielsweise eine Hypertrophie oder Dilatation. Diese entsteht durch eine primäre Erkrankung des Atmungssystems, die zu einer pulmonalen Hypertonie führt.

Eine Rechtsherzinsuffizienz, die sekundär durch eine Linksherzinsuffizienz oder einen angeborenen Herzfehler verursacht wird, fällt laut Text ausdrücklich nicht unter die Definition des Cor Pulmonale.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) wird als häufigste Ursache für ein chronisches Cor Pulmonale beschrieben. Bei der akuten Form ist eine massive Lungenembolie die häufigste Ätiologie.

Empfehlungen

Der Text beschreibt folgende Kernaspekte für die klinische Evaluation und Behandlung:

Klinische Präsentation

Als häufigstes Symptom wird die Belastungsdyspnoe genannt. Weitere mögliche Symptome umfassen Fatigue, belastungsabhängige Synkopen und Brustschmerzen.

Klinische Zeichen wie eine Jugularvenenstauung, periphere Ödeme oder eine Hepatomegalie treten meist erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung auf.

Diagnostik

Für die Evaluation des Cor Pulmonale werden verschiedene Modalitäten beschrieben:

DiagnostikumBefund / ZielStellenwert
RechtsherzkathetermPAP > 25 mmHg, PCWP < 15 mmHgGoldstandard
EchokardiografieTrikuspidalgradient, RV-FunktionPraktischste nicht-invasive Methode
CT-AngiografiePulmonalarteriendurchmesser > 29 mmAusschluss Lungenembolie
V/Q-ScanPerfusionsausfälleDiagnostik der CTEPH

Zusätzlich wird die Durchführung von Lungenfunktionstests und dem 6-Minuten-Gehtest zur Beurteilung der Schwere der Lungenerkrankung und der körperlichen Leistungsfähigkeit aufgeführt.

Therapieansätze

Die Behandlung zielt primär auf die Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Folgende spezifische Ansätze werden erwähnt:

  • Sauerstofftherapie: Zur Linderung der hypoxämischen pulmonalen Vasokonstriktion und Verbesserung des Herzzeitvolumens.

  • Diuretika: Zur Reduktion des erhöhten rechtsventrikulären Füllungsvolumens bei chronischem Cor Pulmonale.

  • Digitalis: Der Einsatz wird als kontrovers beschrieben, zeigt jedoch in Studien einen moderaten Effekt auf den insuffizienten rechten Ventrikel.

ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wichtiges diagnostisches Kriterium ist die Abgrenzung zur Linksherzinsuffizienz. Der Text betont, dass ein Cor Pulmonale nur dann vorliegt, wenn der pulmonalkapilläre Keildruck (PCWP) im Rechtsherzkatheter unter 15 mmHg liegt und somit eine linksventrikuläre Dysfunktion ausgeschlossen ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut Text ist eine massive Lungenembolie die häufigste Ursache für die akute Form des Cor Pulmonale. Diese kann klinisch einen Myokardinfarkt imitieren.

Die Rechtsherzkatheteruntersuchung wird als Goldstandard zur Diagnose und Beurteilung des Schweregrads der pulmonalen Hypertonie beschrieben.

Die Abgrenzung erfolgt im Rechtsherzkatheter über den pulmonalkapillären Keildruck (PCWP). Dieser liegt bei einem isolierten Cor Pulmonale unter 15 mmHg.

Eine Sauerstofftherapie wird eingesetzt, um die hypoxämische pulmonale Vasokonstriktion zu lindern. Dies verbessert das Herzzeitvolumen und die Nierenperfusion.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: StatPearls: Cor Pulmonale (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.