ClariMedClariMed
American Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS)2025OrthopedicsSports Medicine

Rotatorenmanschetten-Läsion: AAOS-Leitlinie 2025

KI-generierte Zusammenfassung · Basiert auf American Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS) Leitlinie · Erstellt: April 2026 · Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

📋Auf einen Blick

  • Die Leitlinie umfasst 25 Empfehlungen und 4 Konsensus-Statements zu Diagnose, Therapie und Rehabilitation.
  • Die Computertomografie (CT) wird als wichtige ergänzende Bildgebung etabliert.
  • Der Einsatz von plättchenreichem Plasma (PRP) und Knochenmarkstimulation bei der Naht wird klar eingeschränkt.
  • Bei kleinen bis mittelgroßen Rissen wird eine frühe Mobilisation empfohlen.
Frage zu dieser Leitlinie stellen...

Hintergrund

Die American Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS) hat im August 2025 eine aktualisierte evidenzbasierte klinische Leitlinie zum Management von Verletzungen der Rotatorenmanschette veröffentlicht. Die Leitlinie umfasst insgesamt 25 Empfehlungen und 4 Konsensus-Statements, die sich auf Diagnostik, Therapieentscheidungen, biologische Interventionen und die postoperative Rehabilitation erstrecken. Die Empfehlungsgrade richten sich nach der Qualität der zugrunde liegenden Evidenz.

Wichtige Neuerungen und Empfehlungen

Die Aktualisierung der Leitlinie hebt mehrere zentrale Fortschritte im Management von Rotatorenmanschetten-Läsionen hervor. Da der Quelltext kurz ist, konzentrieren sich die Kernaussagen auf spezifische bildgebende, operative und rehabilitative Maßnahmen.

Maßnahme / InterventionIndikationEmpfehlung laut AAOS 2025
CT-BildgebungErgänzende DiagnostikAls wichtige ergänzende Bildgebungsmodalität etabliert
Naht / RepairHochgradige PartialrupturenSpezifische Reparaturstrategien werden empfohlen
PRP & KnochenmarkstimulationRotatorenmanschetten-NahtEinsatz wird klar eingeschränkt
ProlotherapieKomplettrupturen (Full-thickness)Anwendung wird limitiert
Frühe MobilisationKleine bis mittelgroße RissePotenzielle Vorteile werden hervorgehoben

Biologische Interventionen

Ein besonderer Fokus der neuen Leitlinie liegt auf der kritischen Bewertung biologischer Augmentationen. Die AAOS spricht sich gegen den unkritischen Einsatz aus und schränkt die Verwendung von plättchenreichem Plasma (PRP) sowie der Knochenmarkstimulation bei der Reparatur der Rotatorenmanschette klar ein. Ebenso wird die Anwendung der Prolotherapie bei kompletten Rissen (Full-thickness tears) limitiert.

Postoperative Rehabilitation

Im Bereich der Nachbehandlung betont die Leitlinie die potenziellen Vorteile einer frühen Mobilisation. Diese wird spezifisch für Patienten mit kleinen bis mittelgroßen Rissen der Rotatorenmanschette hervorgehoben.

💡Praxis-Tipp

Verzichten Sie bei der operativen Naht der Rotatorenmanschette auf den routinemäßigen Einsatz von PRP oder Knochenmarkstimulation, da die aktuelle AAOS-Leitlinie deren Nutzung klar einschränkt.

Häufig gestellte Fragen

Laut der AAOS-Leitlinie 2025 wird die Computertomografie (CT) als eine wichtige ergänzende Bildgebungsmodalität etabliert.
Nein, die aktuelle Leitlinie schränkt den Einsatz von plättchenreichem Plasma (PRP) sowie der Knochenmarkstimulation bei der Reparatur der Rotatorenmanschette klar ein.
Die Leitlinie betont die potenziellen Vorteile einer frühen Mobilisation speziell bei Patienten mit kleinen bis mittelgroßen Rissen.
Die AAOS limitiert die Anwendung der Prolotherapie bei der Behandlung von kompletten Rissen (Full-thickness tears).

Verwandte Leitlinien