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STIKO-Stellungnahme: Impfabstand beim heterologen Impfschema (RKI)

RKI/STIKOInfektiologie5. April 2026
KI-generierter Artikel · Basiert auf RKI/STIKO Leitlinie · Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Wichtigste Änderungen

  • Heterologes Impfschema für Personen <60 Jahre nach einer AstraZeneca-Erstimpfung.
  • Die zweite Impfstoffdosis soll mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen.
  • Der empfohlene Impfabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung beträgt 12 Wochen.
  • Kürzere Impfintervalle sind in der Übergangsphase aus logistischen Gründen möglich.

Hintergrund und Kernempfehlung

Die STIKO empfiehlt für Personen unter 60 Jahren, die bereits eine erste Impfstoffdosis mit der COVID-19 Vaccine AstraZeneca (Vaxzevria) erhalten haben, ein heterologes Impfschema. Anstelle einer zweiten AstraZeneca-Dosis soll eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs verabreicht werden.

Grund für diese Entscheidung ist das erhöhte Risiko für thromboembolische Ereignisse nach der AstraZeneca-Impfung in dieser Altersgruppe bei einem gleichzeitig niedrigeren Risiko für schwere COVID-19-Verläufe.

Empfohlener Impfabstand

Die Impfung mit dem mRNA-Impfstoff soll grundsätzlich in einem Abstand von 12 Wochen zur Erstimpfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erfolgen.

ParameterEmpfehlung
Altersgruppe< 60 Jahre
ErstimpfungAstraZeneca (Vaxzevria)
ZweitimpfungmRNA-Impfstoff
Impfabstand12 Wochen

Rationale für das 12-Wochen-Intervall

Für den gewählten Abstand von 12 Wochen nennt die STIKO folgende Gründe:

  • Konstante Wirksamkeit: Die Wirksamkeit der ersten AstraZeneca-Dosis bleibt über einen Zeitraum von 3 bis 12 Wochen nach der Impfung konstant.
  • Höhere Schutzwirkung: Bei einer homologen AstraZeneca-Impfung nimmt die Schutzwirkung bei einer Verlängerung des Intervalls von <6 Wochen auf 12 Wochen sehr deutlich zu.
  • Immunologische Plausibilität: Ein positiver Effekt des längeren Intervalls auf die Effektivität des heterologen Schemas ist immunologisch plausibel, auch wenn formale Daten dazu noch ausstehen.

Ausnahmeregelung

Sollte es aus logistischen Gründen erforderlich sein, die Impfung in einem kürzeren Impfintervall durchzuführen, kann in der Übergangsphase auch an bereits vereinbarten Terminen in kürzerem Abstand festgehalten werden.

💡

Praxis-Tipp

Planen Sie bei Personen unter 60 Jahren nach einer AstraZeneca-Erstimpfung die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff standardmäßig nach 12 Wochen, um eine optimale Immunantwort zu erzielen.

Häufig gestellte Fragen

Die STIKO empfiehlt die Gabe eines mRNA-Impfstoffs anstelle einer zweiten AstraZeneca-Dosis (heterologes Impfschema).
Der empfohlene Impfabstand beträgt grundsätzlich 12 Wochen.
Die Wirksamkeit der Erstimpfung bleibt über 3 bis 12 Wochen konstant. Zudem zeigt sich bei homologen Schemata eine deutlich höhere Schutzwirkung bei einem 12-Wochen-Intervall, was immunologisch auch für das heterologe Schema plausibel ist.
Ja, falls es aus logistischen Gründen erforderlich ist, kann in der Übergangsphase an bereits vereinbarten Terminen mit kürzerem Abstand festgehalten werden.

KI-generierte Zusammenfassung basierend auf Inhalten von RKI/STIKO. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Originaldokument ansehen

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