RKI-Update: Ende des digitalen COVID-19-Impfquotenmonitorings (DIM)
Wichtigste Änderungen
- Außerkrafttreten der COVID-19-Vorsorgeverordnung zum 30.06.2024.
- Abschaltung der Meldeportale für die niedergelassene Ärzteschaft.
- Integration der COVID-19-Impfdatenerfassung in die reguläre KV-Impfsurveillance.
Hintergrund und Systemwechsel
Das Digitale Impfquotenmonitoring (DIM) diente als spezifisches Meldesystem zur Erfassung der COVID-19-Impfungen und -Impfquoten in Deutschland. Mit dem Auslaufen der COVID-19-Vorsorgeverordnung zum 30.06.2024 wurde dieses System planmäßig eingestellt.
Änderungen für die Praxis
Mit dem Ende der Verordnung wurden die Meldeportale für die niedergelassene Ärzteschaft zur zeitnahen Übermittlung durchgeführter COVID-19-Impfungen abgeschaltet.
Künftige Erfassung: Die COVID-19-Impfungen werden ab sofort wie alle anderen Routineimpfungen im Rahmen der KV-Impfsurveillance ausgewertet. Eine separate Meldung über das DIM ist nicht mehr erforderlich.
Datenverfügbarkeit
Der am 09.07.2024 publizierte Tabellenstand repräsentiert den finalen Datenstand des Digitalen Impfquotenmonitorings. Historische Daten bleiben weiterhin zugänglich:
| Datenquelle | Inhalt |
|---|---|
| GitHub | Ausführliche Informationen zur Funktionsweise des Meldesystems und Daten zu durchgeführten Impfungen |
| RKI-Website | Tabellen mit gemeldeten Impfungen nach Bundesländern, Altersgruppen und für die Saison 2023/24 |
Praxis-Tipp
Für niedergelassene Ärzte entfällt die separate Meldepflicht über das DIM-Portal; COVID-19-Impfungen werden nun wie andere Routineimpfungen abgerechnet und erfasst.
Häufig gestellte Fragen
KI-generierte Zusammenfassung basierend auf Inhalten von RKI/STIKO. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Originaldokument ansehen →
Jetzt auf ClariMed suchen:
COVID-19 Impfquotenmonitoring RKI KV-Impfsurveillance