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DGK-Update 2026: Kriterien zur Zertifizierung von Renalen-Denervations-Zentren

DGKKardiologie8. August 2026
KI-generierte Zusammenfassung|Basiert auf DGK Leitlinie|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Wichtigste Änderungen

  • Keine inhaltlichen Änderungen: Das Update 2026 bestätigt die bestehenden Kriterien von 2021.
  • Personelle Anforderungen: Weiterhin sind >25 Nierenarterien-Eingriffe pro Jahr gefordert.
  • Strukturelle Vorgaben: Die 24/7-Verfügbarkeit von Angiographie und Dialyse bleibt obligat.

Was hat sich geändert?

Das vorliegende Update 2026 der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) bestätigt die bisherigen Kriterien zur Zertifizierung von Renalen-Denervations-Zentren (RDZ) aus dem Jahr 2021. Es wurden keine inhaltlichen Änderungen an den personellen, räumlichen oder apparativen Voraussetzungen vorgenommen. Die Leitlinie dient weiterhin der Qualitätssicherung und Aufrechterhaltung der hohen Standards bei der renalen Denervation (RDN).

Neue Empfehlungen im Detail

Da das Update die Kriterien von 2021 rezertifiziert, gelten die strengen Vorgaben für Zentren unverändert weiter. Die RDN bleibt eine Therapieoption für Patienten mit therapieresistenter Hypertonie, bei denen eine medikamentöse Dreifachtherapie (inklusive Diuretikum) nicht ausreicht.

AspektBisher (2021)Neu (2026)
Eingriffszahlen> 25 Eingriffe an Nierengefäßen/JahrUnverändert
Qualifikation2 Fachärzte für KardiologieUnverändert
Infrastruktur24/7 Angiographie- und DialysebereitschaftUnverändert
Nachsorge3, 6, 12 Monate nach RDN, dann jährlichUnverändert

Die Indikationsstellung sollte weiterhin im Rahmen einer interdisziplinären Blutdruckkonferenz erfolgen. Sekundäre Hochdruckformen müssen im Vorfeld zwingend ausgeschlossen werden.

Was bleibt gleich?

Sämtliche Anforderungen an die Diagnostik, Patientenselektion und Nachsorge bleiben gleich. Die systematische Patientennachverfolgung und der Einschluss in ein bundesweites Register werden weiterhin von den Fachgesellschaften (DGK, DHL, DGfN) dringend empfohlen, um die Langzeitsicherheit und -effektivität der RDN wissenschaftlich zu evaluieren.

💡

Praxis-Tipp

Für die Praxis ändert sich durch das Update 2026 nichts. Zentren müssen weiterhin die strengen Fallzahlen und interdisziplinären Strukturen aus 2021 nachweisen.

Häufig gestellte Fragen

Es müssen regelmäßig interventionelle Eingriffe an den Nierenarterien durchgeführt werden, konkret mehr als 25 Eingriffe an Nierengefäßen pro Jahr.
Neben zwei qualifizierten Fachärzten für Kardiologie ist eine enge Kooperation mit der Nephrologie, Anästhesie, Angiologie und Gefäßchirurgie sowie eine ständige Dialysebereitschaft erforderlich.
Kontrolluntersuchungen sind nach 3, 6 und 12 Monaten sowie anschließend jährlich gefordert. Diese umfassen Praxis- und 24-h-Blutdruckmessungen, Retentionsparameter und eine Bildgebung der Nierenarterien.

KI-generierte Zusammenfassung basierend auf Inhalten von DGK. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Originaldokument ansehen

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