DGK-Update 2026: Kriterien zur Zertifizierung von Renalen-Denervations-Zentren
Wichtigste Änderungen
- Keine inhaltlichen Änderungen: Das Update 2026 bestätigt die bestehenden Kriterien von 2021.
- Personelle Anforderungen: Weiterhin sind >25 Nierenarterien-Eingriffe pro Jahr gefordert.
- Strukturelle Vorgaben: Die 24/7-Verfügbarkeit von Angiographie und Dialyse bleibt obligat.
Was hat sich geändert?
Das vorliegende Update 2026 der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) bestätigt die bisherigen Kriterien zur Zertifizierung von Renalen-Denervations-Zentren (RDZ) aus dem Jahr 2021. Es wurden keine inhaltlichen Änderungen an den personellen, räumlichen oder apparativen Voraussetzungen vorgenommen. Die Leitlinie dient weiterhin der Qualitätssicherung und Aufrechterhaltung der hohen Standards bei der renalen Denervation (RDN).
Neue Empfehlungen im Detail
Da das Update die Kriterien von 2021 rezertifiziert, gelten die strengen Vorgaben für Zentren unverändert weiter. Die RDN bleibt eine Therapieoption für Patienten mit therapieresistenter Hypertonie, bei denen eine medikamentöse Dreifachtherapie (inklusive Diuretikum) nicht ausreicht.
| Aspekt | Bisher (2021) | Neu (2026) |
|---|---|---|
| Eingriffszahlen | > 25 Eingriffe an Nierengefäßen/Jahr | Unverändert |
| Qualifikation | 2 Fachärzte für Kardiologie | Unverändert |
| Infrastruktur | 24/7 Angiographie- und Dialysebereitschaft | Unverändert |
| Nachsorge | 3, 6, 12 Monate nach RDN, dann jährlich | Unverändert |
Die Indikationsstellung sollte weiterhin im Rahmen einer interdisziplinären Blutdruckkonferenz erfolgen. Sekundäre Hochdruckformen müssen im Vorfeld zwingend ausgeschlossen werden.
Was bleibt gleich?
Sämtliche Anforderungen an die Diagnostik, Patientenselektion und Nachsorge bleiben gleich. Die systematische Patientennachverfolgung und der Einschluss in ein bundesweites Register werden weiterhin von den Fachgesellschaften (DGK, DHL, DGfN) dringend empfohlen, um die Langzeitsicherheit und -effektivität der RDN wissenschaftlich zu evaluieren.
Praxis-Tipp
Für die Praxis ändert sich durch das Update 2026 nichts. Zentren müssen weiterhin die strengen Fallzahlen und interdisziplinären Strukturen aus 2021 nachweisen.
Häufig gestellte Fragen
KI-generierte Zusammenfassung basierend auf Inhalten von DGK. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Originaldokument ansehen→
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