StatPearls2026

Spatium perineale superficiale: Muskeln und Gefäße

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Perineum ist eine rautenförmige Region unterhalb des Beckenbodens. Eine imaginäre Linie zwischen den vorderen Enden der Tuber ischiadicum teilt es in das vordere Urogenitaldreieck und das hintere Analdreieck.

Die Membrana perinei unterteilt das Urogenitaldreieck weiter in einen tiefen und einen oberflächlichen Raum. Das Spatium perineale superficiale (oberflächlicher Dammraum) liegt unterhalb dieser Membran.

Laut der StatPearls-Übersicht enthält dieser Raum erektiles Gewebe, Skelettmuskulatur sowie die Endäste der Vasa pudenda interna und des Nervus pudendus. Die genaue Kenntnis dieser Anatomie wird als essenziell für chirurgische Eingriffe und die Traumatologie beschrieben.

Empfehlungen

Die StatPearls-Übersicht beschreibt die folgenden anatomischen und klinischen Kernaspekte:

Anatomische Begrenzungen und Faszien

Der oberflächliche Dammraum wird durch drei Faszien unterteilt: die Fascia perinei superficialis (Colles-Faszie), die tiefe Perinealfaszie und die Membrana perinei.

Diese Faszien bilden Kompartimente, die bei Verletzungen oder Infektionen die Ausbreitung von Flüssigkeiten anatomisch begrenzen.

Muskulatur des oberflächlichen Dammraums

In beiden Geschlechtern befinden sich drei paarige Muskeln in diesem Raum. Die Übersicht ordnet diesen folgende Eigenschaften zu:

MuskelUrsprungFunktion
M. ischiocavernosusTuber ischiadicumAufrechterhaltung der Erektion durch venöse Kompression
M. bulbospongiosusCentrum tendineumUnterstützung von Erektion, Ejakulation und Miktion
M. transversus perinei superficialisTuber ischiadicumStabilisierung des Centrum tendineum

Gefäß- und Nervenversorgung

Die arterielle Versorgung erfolgt primär über die Arteria pudenda interna. Diese gibt unter anderem die Arteria perinealis und die Arteria dorsalis penis beziehungsweise clitoridis ab.

Die motorische und sensible Innervation wird durch den Nervus pudendus gewährleistet. Dessen Endäste versorgen die Haut des Skrotums oder der Labien sowie die Schwellkörper.

Klinische Korrelationen

Bei einem Riss der Buck-Faszie und der tiefen Perinealfaszie können sich Blut und Urin in den subkutanen Raum ausbreiten.

Die Ausbreitung wird nach posterior durch die Colles-Faszie und nach kranial durch die Scarpa-Faszie der Bauchwand begrenzt.

Bei Frauen liegen die Bartholin-Drüsen im oberflächlichen Dammraum. Eine Verstopfung der Ausführungsgänge kann zu Zysten oder Abszessen führen, die chirurgisch behandelt werden müssen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Beurteilung von perinealen Traumata oder einer Fournier-Gangrän wird darauf hingewiesen, dass die anatomischen Faszien (Buck- und Colles-Faszie) die Ausbreitungswege von Hämatomen, Urin oder Infektionen strikt vorgeben. Es wird betont, dass eine Fournier-Gangrän einen chirurgischen Notfall darstellt, der eine sofortige Exzision des nekrotischen Gewebes erfordert.

Häufig gestellte Fragen

Laut der Übersicht enthält der Raum den Musculus ischiocavernosus, den Musculus bulbospongiosus und den Musculus transversus perinei superficialis. Diese sind bei beiden Geschlechtern vorhanden.

Die Hauptversorgung erfolgt durch den Nervus pudendus. Seine Äste, wie der Nervus perinealis, übernehmen die motorische und sensible Innervation der Region.

Die Ausbreitung von Blut oder Urin wird durch die festen Anheftungen der Colles-Faszie und der Scarpa-Faszie begrenzt. Diese anatomischen Barrieren verhindern laut Text ein Vordringen in den Oberschenkel.

Die Bartholin-Drüsen befinden sich bei der Frau im Spatium perineale superficiale. Sie münden in den Vorhof und können bei Verstopfung Zysten oder Abszesse bilden.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Abdomen and Pelvis: Superficial Perineal Space (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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