StatPearls2026

Peroneusparese: Diagnostik, Therapie und Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Text von StatPearls (2026) behandelt die Ätiologie, Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Nervus peroneus communis. Diese Neuropathie stellt nach Läsionen des Nervus medianus und ulnaris die dritthäufigste fokale Neuropathie und die häufigste der unteren Extremität dar.

Der Nervus peroneus communis ist besonders an seinem Verlauf um das Fibulaköpfchen anfällig für Verletzungen. Ursachen können traumatisch (wie Knieluxationen oder Frakturen) oder kompressiv (durch enge Gipse, langes Beineübereinanderschlagen oder Bettlägerigkeit) sein.

Das klassische Leitsymptom einer Peroneusparese ist der Steppergang, welcher durch eine Schwäche der Fuß- und Zehendorsalextension (Fußheberparese) verursacht wird. Begleitend können Sensibilitätsstörungen am lateralen Unterschenkel und Fußrücken auftreten.

Empfehlungen

Die Leitlinie formuliert folgende Kernempfehlungen zur Diagnostik und Therapie:

Klinische Untersuchung

Es wird eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung empfohlen, insbesondere nach Knietraumata, um akute neurovaskuläre Verletzungen auszuschließen.

Zur Lokalisierung der Läsion wird die Überprüfung des Tinel-Zeichens auf Höhe des Fibulaköpfchens beschrieben.

Die klinische Testung sollte differenziert nach den betroffenen Nervenästen erfolgen:

NervenastMotorische PrüfungSensible Prüfung
Nervus peroneus communisKeine direkte motorische FunktionLateraler Unterschenkel (proximal)
Nervus peroneus superficialisFußpronation (Eversion)Anterolateraler Unterschenkel, Fußrücken
Nervus peroneus profundusDorsalextension von Fuß und GroßzeheErster Interdigitalraum

Apparative Diagnostik

Bei Verdacht auf eine Verletzung des Nervus peroneus wird primär ein konventionelles Röntgenbild empfohlen.

Zur weiteren Abklärung knöcherner oder weichteiliger Ursachen können gemäß Text CT, MRT oder Ultraschall herangezogen werden.

Elektrodiagnostische Studien (EMG und Elektroneurografie) werden zur Beurteilung der motorischen und sensiblen Axone sowie zur genauen Lokalisierung der Schädigung empfohlen.

Konservative Therapie

Laut Text wird primär ein konservativer Ansatz mit Knöchel-Fuß-Orthesen (AFO) und Physiotherapie verfolgt.

Die Orthesen dienen der Unterstützung der Dorsalextension während der Schwungphase des Gangs.

Die Physiotherapie sollte Dehnungs-, Kräftigungs- und Mobilisationsübungen umfassen.

Chirurgische Intervention

Eine chirurgische Behandlung wird bei folgenden Indikationen empfohlen:

  • Offene Verletzungen mit Verdacht auf Nervendurchtrennung (Exploration innerhalb von 72 Stunden)

  • Rasch progrediente Läsionen

  • Therapieresistenz ohne Besserung über einen Zeitraum von 3 Monaten

Bei dauerhafter Fußheberparese wird die Möglichkeit einer Sehnentransfer-Operation beschrieben.

Kontraindikationen

Es wird davor gewarnt, bei einer Fußheberparese die passiven Dehnübungen zu vernachlässigen. Ein Ausbleiben dieser Übungen kann laut Text zu einer fixierten Spitzfußstellung (Equinovarus-Kontraktur) führen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein entscheidender Hinweis des Textes ist die Dringlichkeit bei offenen Verletzungen mit Verdacht auf eine Nervendurchtrennung. In diesen Fällen wird eine chirurgische Exploration und Reparatur innerhalb von 72 Stunden empfohlen. Zudem wird betont, dass bei Knietraumata stets eine begleitende neurovaskuläre Kompromittierung ausgeschlossen werden muss, um ein akutes Kompartmentsyndrom zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls kommt es bei einer Läsion des Nervus peroneus profundus zu einer Schwäche der Dorsalextension von Fuß und Großzehe. Eine Beteiligung des Nervus peroneus superficialis zeigt sich durch eine Schwäche der Fußpronation (Eversion).

Der Text beschreibt, dass der Nervus peroneus communis an der lateralen Seite des Knies, wo er sich um das Fibulaköpfchen windet, am verletzlichsten ist. Dort liegt er sehr oberflächlich und ist anfällig für Kompressionen oder direkte Traumata.

Eine chirurgische Intervention wird laut Leitlinie bei rasch progredienten Läsionen, bei fehlender Besserung nach 3 Monaten oder bei offenen Verletzungen mit Verdacht auf Nervendurchtrennung empfohlen. Letztere sollten innerhalb von 72 Stunden operativ versorgt werden.

Als initiale Bildgebung wird ein konventionelles Röntgenbild empfohlen. Zur weiteren Abklärung und Lokalisierung der Nervenschädigung verweist der Text auf elektrodiagnostische Verfahren wie die Elektromyografie (EMG) und die Elektroneurografie.

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Quelle: StatPearls: Peroneal Nerve Injury (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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