G-BA2011

Linagliptin: Nutzenbewertung und Therapie bei DM Typ 2

Diese Leitlinie stammt aus 2011 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2011)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Linagliptin (Handelsname Trajenta) ist ein orales Antidiabetikum, das zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt wird. Es gehört zur Wirkstoffklasse der DPP-4-Inhibitoren.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) führt für neue Arzneimittel eine frühe Nutzenbewertung nach § 35a SGB V durch. Die vorliegende Dokumentation des G-BA aus dem Jahr 2011 enthält ausschließlich administrative Metadaten zum Verfahrensablauf.

Konkrete klinische Ergebnisse zum Ausmaß des Zusatznutzens gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie für verschiedene Patientengruppen sind in diesem spezifischen Übersichts-Dokument nicht aufgeführt. Es dient lediglich der Dokumentation von Fristen und dem Verweis auf externe Dossiers.

Empfehlungen

Die G-BA-Dokumentation enthält keine direkten klinischen Therapieempfehlungen oder Ergebnisse zum Zusatznutzen, sondern beschreibt den formalen Ablauf der Nutzenbewertung. Folgende administrative Eckdaten werden aufgeführt:

Verfahrensdetails

  • Der Wirkstoff Linagliptin (Trajenta) wurde im therapeutischen Gebiet der Stoffwechselkrankheiten (Diabetes mellitus Typ 2) bewertet.

  • Das initiale Verfahren begann am 01.10.2011.

  • Die Nutzenbewertung durch das IQWiG wurde am 02.01.2012 veröffentlicht.

  • Die Beschlussfassung erfolgte am 29.03.2012.

Beschlussstatus und Folgeverfahren

Laut G-BA-Dokumentation ist der ursprüngliche Beschluss vom 29.03.2012 nicht mehr gültig (aufgehoben). Es wird auf folgende Entwicklungen hingewiesen:

  • Die Beschlüsse dieses initialen Verfahrens wurden durch eine erneute Nutzenbewertung vom 01.09.2012 aufgehoben.

  • Weitere Bewertungsverfahren zu diesem Wirkstoff folgten im September und Dezember 2012.

  • Am 18.07.2019 wurde per Beschluss eine weitere, erneute Nutzenbewertung veranlasst.

Fehlende klinische Daten

Das vorliegende Dokument verweist bezüglich der klinischen Bewertung lediglich auf externe PDF-Dokumente (wie die IQWiG-Nutzenbewertung und die tragenden Gründe). Spezifische Patientengruppen oder das Ausmaß eines Zusatznutzens werden im Quelltext nicht benannt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Da der ursprüngliche G-BA-Beschluss zu Linagliptin aus dem Jahr 2012 aufgehoben wurde, wird empfohlen, für die aktuelle Bewertung des Zusatznutzens auf die Ergebnisse der Folgeverfahren (insbesondere ab 2019) zurückzugreifen.

Häufig gestellte Fragen

Das Verfahren bezieht sich auf das therapeutische Gebiet der Stoffwechselkrankheiten. Spezifisch wurde der Einsatz bei Diabetes mellitus Typ 2 geprüft.

Nein, laut G-BA-Dokumentation wurde der Beschluss vom 29.03.2012 aufgehoben. Dies geschah durch ein Folgeverfahren, das am 01.09.2012 initiiert wurde.

Nein, das vorliegende Dokument listet ausschließlich administrative Fristen auf. Es verweist auf externe PDF-Dokumente, ohne selbst konkrete klinische Ergebnisse oder Patientengruppen zu nennen.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Linagliptin (G-BA, 2011). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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